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Kann ich singen? Online-Gesangstest

Kann ich singen? Drei kurze Übungen, etwa zwei Minuten: Finde heraus, wie genau du die Töne triffst. Kostenlos, ohne Konto.

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Die ganze App hat 171 Übungen und ein Tagestraining passend zu deinem Level. Starte kostenlos, ohne Konto.

So funktioniert der Test

  1. Klick auf Start und erlaube den Mikrofonzugriff. Kopfhörer helfen: Bei diesem Test spielt das Klavier, und mit Kopfhörern gelangt es nicht ins Mikrofon.
  2. Wenn du deinen Stimmumfang noch nicht gemessen hast, wähle eine tiefere oder eine höhere Stimme. Die Übungen liegen dann dort, wo deine Stimme sich wohlfühlt.
  3. Ton nachsingen. Das Klavier spielt einen Ton, du singst ihn auf „la“ nach. Der Ton erscheint erst nach deiner Antwort in der Piano-Roll – dieser Teil prüft dein Gehör.
  4. 5-Ton-Leiter. Du singst gemeinsam mit dem Klavier fünf Töne hinauf und wieder zurück, ein paar Mal – jedes Mal etwas höher, dann wieder abwärts.
  5. Große Terz. Du hörst zuerst zu, singst dann einen Ton, springst vier Halbtöne nach oben und kommst zurück.
  6. Nach der dritten Übung siehst du dein Ergebnis: Tonreinheit in Prozent, dein Sängerlevel und einen Tipp.

Der ganze Test dauert etwa zwei Minuten. Mit den Schaltflächen über einer Übung kannst du zu ihr zurückgehen oder sie überspringen.

Was der Test misst – und was nicht

Der Test prüft die Intonation: wie nah jeder Ton, den du singst, am Zielton liegt. Die Tonhöhe deiner Stimme wird viele Male pro Sekunde gemessen und in Cent mit dem Ziel verglichen – ein Halbton sind 100 Cent. Die farbige Linie in der Piano-Roll zeigt es live: Grün heißt auf dem Ton, Gelb knapp daneben, Rot daneben.

Nicht bewertet werden Klangfarbe, Lautstärke, Vibrato oder dein „Talent“. Eine Stimme kann warm und angenehm klingen und trotzdem die Töne verfehlen, und eine schlichte Stimme kann absolut sauber sein. Der Test beantwortet eine Frage – triffst du die Töne? – und genau das fällt Menschen zuerst auf, wenn jemand schief singt.

So liest du dein Ergebnis

Die Tonreinheit ist der Durchschnitt der drei Übungen. Ein Ton, der höchstens ein Viertel eines Halbtons (25 Cent) neben dem Ziel liegt, bekommt die volle Punktzahl. Je weiter du abweichst, desto weniger Punkte gibt es, bei einem ganzen Halbton sind es null. Ein Ton, den du gar nicht singst, zählt als null.

Das Sängerlevel ist eines von zehn Levels, von „Kater auf dem Zaun“ bis „Stadion-Headliner“. Es wird nach Schwierigkeit korrigiert, und der Test nutzt die leichtesten Übungen – das oberste Level erreichst du also erst mit schwereren Übungen in der App. Der Tipp kommt von deiner schwächsten Übung – zum Beispiel, ob du eher zu tief, zu hoch oder unruhig singst.

Tipps für ein faires Ergebnis

Kann jeder lernen, sauber zu singen?

Fast jeder. Echte Tontaubheit – zwei Töne überhaupt nicht unterscheiden zu können – ist selten: Forscher schätzen sie auf etwa 1,5 % der Menschen. Viel öfter ist das Gehör in Ordnung, und die Stimme folgt ihm nur noch nicht. Das ist eine Koordinationsfähigkeit, wie Zielen beim Ballwurf, und sie wird mit kurzem, regelmäßigem Üben und sofortigem Feedback besser: Du singst, siehst, wie weit du vom Ton entfernt bist, und korrigierst.

Wenn der Teil „Ton nachsingen“ gut lief, die Leiter und der Sprung aber nicht, funktioniert dein Gehör schon, und deine Stimme braucht Übung. War schon der erste Teil schwer, fang mit langsamen Übungen an, in denen du einzelne Töne triffst und lange Töne hältst.

Wie es weitergeht

Jeder Teil des Tests ist eine ganz normale Clearsing-Übung: Ton nachsingen, 5-Ton-Leiter und Intervall: große Terz. Die App hat 171 Übungen, und das Tagestraining wählt sie passend zu deinem Level aus und wird mit dir besser. Miss deinen Umfang mit dem Stimmumfang-Test, prüf einzelne Töne mit dem Stimmgerät oder stöbere in der Übungsübersicht.