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Moll-Dreiklang
Der gebrochene Mollakkord.
Der Moll-Dreiklang in Einzeltöne zerlegt: Grundton, kleine Terz, reine Quinte, kleine Terz, dann ein Grundton über zwei Schläge. Es ist genau die Form von Dur-Dreiklang 1-3-5-3-1, nur mit der Terz einen Halbton tiefer. Dieser eine Ton verändert die ganze Farbe von hell zu dunkel, und diesen Unterschied zu hören ist die Übung. Die Silbe „no“ hat einen gerundeten Vokal, der zur Schattierung passt. Fünf Wiederholungen, jede einen Halbton höher.
So geht's
- Höre zu, wie das Klavier den Moll-Akkord spielt, und achte auf den kleineren ersten Sprung.
- Singe auf „no“, lass den Vokal rund und den Klang ein wenig dunkler.
- Achte in der Piano-Roll auf die Terz; sie liegt eine Zeile unter der Stelle, wo die große Terz wäre.
- Singe fünf Durchgänge, jeder einen Halbton höher als der letzte.
Tipp vom Coach: Kleine Terz – dunkler, nicht anheben.
Worauf du achten solltest
Die kleine Terz will nach oben Richtung Dur driften, vor allem wenn du gerade den Dur-Dreiklang gesungen hast. Das zeigt sich als Gelb nach oben hin. Halte sie bewusst tief. Die Quinte ist dieselbe wie im Dur-Dreiklang und kommt nach dem Sprung immer noch gern zu tief. Lass die dunkle Farbe nicht zu einem geschluckten, kehligen Klang werden; der Ton bleibt vorne. Jede Enge heißt: Umfang tiefer stellen.
Für wen
Anfänger können das direkt nach dem Dur-Dreiklang angehen; leicht Fortgeschrittene schärfen damit das Ohr für die Akkordfarbe. Mache es im Hauptteil direkt nach Dur-Dreiklang 1-3-5-3-1 zum direkten Vergleich. Moll-Tonleiter dehnt dieselbe Farbe über eine Oktave aus. Kein vorgefertigtes Programm führt es; wähle es aus der Kategorie Arpeggien.
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