- Start
- Alle Übungen
- Tonleitern
- Moll-Pentatonik
Moll-Pentatonik
Die Moll-Pentatonik aufwärts bis zur Oktave und zurück – die Grundskala der Runs in R&B und Soul. Kleine Terz und Septime geben einen dunkleren Klang als die Dur-Pentatonik.
Die Moll-Pentatonik hat fünf Töne pro Oktave: Grundton, kleine Terz, reine Quarte, reine Quinte und kleine Septime. Hier singst du sie bis zur Oktave hinauf und wieder zurück. Ohne die Halbtonschritte der natürlichen Molltonleiter klingt sie offen, und kleine Terz und kleine Septime machen sie dunkler als die Dur-Pentatonik – deshalb stützen sich Melodien in R&B, Soul und Blues so oft auf sie. Die Übung trainiert die Genauigkeit auf kleiner Terz und Septime und eine gleichmäßige Bewegung zwischen den Stufen. „A“ ist offen und entspannt, sodass jeder Ton klar bleibt.
So geht's
- Hör dir an, wie das Klavier die Tonleiter einmal spielt, und sing sie dann nach den zwei Einzähl-Klicks mit dem Klavier auf „a“.
- Steige in kleinen, gleichmäßigen Schritten zur Oktave auf: kleine Terz, Quarte, Quinte, kleine Septime, Oktave. Dann geh denselben Weg zurück.
- Achte auf der Roll auf die kleine Terz. Ziel ist Grün, und lass die Linie nicht zur helleren großen Terz hin abdriften.
- Sing die Oktave leicht und halte den letzten Grundton zwei Schläge lang ruhig.
- Jede Wiederholung beginnt einen Halbton höher, bis knapp unter deine obere Grenze, dann kehrt das Muster auf demselben Weg wieder abwärts zurück.
Tipp vom Coach: Die kleine Terz bewusst tief singen – nicht zur großen hochziehen. Die obere Oktave leicht, ohne zu drücken.
Worauf du achten solltest
Die kleine Terz ist die übliche Problemstelle: Dein Ohr will sie zur großen Terz hochziehen, und die Roll zeigt die Linie dann zu hoch. Halte sie bewusst tief. Die kleine Septime kurz vor dem oberen Ende kann absacken, wenn dir auf dem Weg nach oben die Luft ausgeht, atme also vor dem Start ein. Drück die Oktave nicht über Lautstärke. Wenn dein Hals kratzt oder wehtut, hör auf, oder senke Tempo und Umfang.
Für wen
Eine Übung der Stufe 2 für alle, die eine Durtonleiter schon sauber singen können und den Klang von R&B und Soul wollen. Nutze sie früh im Hauptteil, sobald du warm bist. Moll-Dreiklang ist ein guter Einstieg, und Bluesskala mit „Blue Note“ ist der natürliche nächste Schritt. Die Übung gehört zum Stil R&B / soul und bekommt deshalb Vorrang im Tagestraining, wenn du diesen Stil wählst.
Öffnet die App im Browser. Kostenlos starten, ohne Konto. Setz vorher Kopfhörer auf.
Verwandte Übungen
- Dur-Tonleiter (Oktave) Eine ganze Oktave auf und ab.
- Moll-Tonleiter Natürliches Moll – dunklerer Klang, typisch für Balladen.
- Dur-Pentatonik Fünf Töne, aus denen fast alle Pop-Runs gebaut sind.
- Langsames Legato bis zur Sexte Die ersten fünf Stufen der Dur-Tonleiter, die Sexte drei Schläge lang gehalten und zurück zum Grundton – langsam, auf einem Vokal, ohne Lücken zwischen den Tönen.
- Twang auf „Nja“ Ein helles, schmales „nja“ auf den ersten fünf Stufen der Tonleiter, mit Halten auf der Quinte. Twang ist die sichere Basis der Rock-Schärfe – die Stimme klingt scharf, während der Hals locker bleibt.
- Scat-Aufwärmen im Swing Grundton, Sekunde, Terz, Quinte und wieder hinunter – leicht, auf „du-bi“. Swing-Rhythmus: Die erste Note jedes Paares ist länger, die zweite kurz, wie im Jazz.