- Start
- Alle Übungen
- Tonleitern
- Dorische Tonleiter im Swing
Dorische Tonleiter im Swing
Eine Moll-Tonleiter mit großer Sexte – der dorische Modus, die Grundlage des Jazz-Improvisierens über Mollakkorden. Bis zur Oktave und zurück, Achtel im Swing.
Der dorische Modus ist eine natürliche Moll-Tonleiter mit einer großen statt einer kleinen Sexte. Aufwärts singst du Grundton, große Sekunde, kleine Terz, Quarte, Quinte, große Sexte, kleine Septime und Oktave und kehrst dann auf demselben Weg zurück. Dieser eine hellere Ton lässt einen Mollakkord offen statt dunkel klingen, weshalb Dorisch die erste Tonleiter ist, nach der viele Jazzmusiker beim Improvisieren über Mollakkorden greifen. Jedes Notenpaar ist geswingt, und „du“ hält den Vokal rund.
So geht's
- Hör den Einzähl-Klicks zu und sing dann mit dem Klavier auf „du“, lang–kurz, lang–kurz, bis zur Oktave.
- Vergleiche die Sexte mit der Übung Moll-Tonleiter. Hier liegt sie einen Halbton höher. Halte sie hell.
- Beobachte die Sexte auf der Roll: Ihr Block sollte grün werden, nicht gelb.
- Komm im selben Tempo wieder herunter. Swing heißt lang und kurz, nicht schneller.
- Halte den letzten Grundton zwei Schläge lang. Jede Wiederholung rückt danach einen Halbton weiter.
Tipp vom Coach: Die große Sexte klingt heller als im gewöhnlichen Moll – lass sie nicht absacken. Swing ist lang–kurz, aber das Tempo bleibt gleichmäßig: nicht schneller werden beim Abwärtsgang.
Worauf du achten solltest
Die große Sexte ist die Stelle, an der diese Tonleiter schiefgeht. Wer natürliches Moll gewohnt ist, senkt sie um einen Halbton ab, und der Block wird gelb oder rot. Denk an einen Ganzton über der Quinte, nicht an einen Halbton. Der andere häufige Ausrutscher ist Hetzen auf dem Weg nach unten, wodurch aus dem Swing gerade Achtel werden. Passiert das, senke das Tempo mit dem Regler. Halte das obere Ende der Tonleiter leicht und hör auf, wenn dein Hals eng wird.
Für wen
Gemacht für alle der Stufe 2, die natürliches Moll kennen und hören wollen, wie Jazzmusiker einen Mollakkord einfärben. Setz sie in den Hauptteil, nach einem lockeren Aufwärmen wie Scat-Aufwärmen im Swing. Probier danach Bebop-Tonleiter abwärts aus, die denselben Swing auf eine absteigende Linie anwendet. Kein Programm enthält sie, aber der Stil Jazz nimmt sie ins Tagestraining auf.
Öffnet die App im Browser. Kostenlos starten, ohne Konto. Setz vorher Kopfhörer auf.
Verwandte Übungen
- Dur-Tonleiter (Oktave) Eine ganze Oktave auf und ab.
- Moll-Tonleiter Natürliches Moll – dunklerer Klang, typisch für Balladen.
- Dur-Pentatonik Fünf Töne, aus denen fast alle Pop-Runs gebaut sind.
- Moll-Pentatonik Die Moll-Pentatonik aufwärts bis zur Oktave und zurück – die Grundskala der Runs in R&B und Soul. Kleine Terz und Septime geben einen dunkleren Klang als die Dur-Pentatonik.
- Scat-Aufwärmen im Swing Grundton, Sekunde, Terz, Quinte und wieder hinunter – leicht, auf „du-bi“. Swing-Rhythmus: Die erste Note jedes Paares ist länger, die zweite kurz, wie im Jazz.
- Dominantakkord 1-3-5-b7-8 Eine kleine Septime zwischen Quinte und Oktave – bluesiger Klang.