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Der Mond ist aufgegangen

Das Abendlied von Matthias Claudius (1779) mit der Melodie von Johann Abraham Peter Schulz (1790), auf Deutsch gesungen: die erste Strophe und die dritte, „Seht ihr den Mond dort stehen?“, ruhig und gebunden.

DerMondistaufgegangen,diegoldnenSternleinprangen…
Eine Wiederholung des Musters. In der App wird es in deinen Stimmumfang transponiert und Ton für Ton bewertet.

Der Mond ist aufgegangen ist das Abendlied von Matthias Claudius (1740–1815). Das Gedicht erschien zuerst im Musenalmanach für 1779; die Melodie, mit der man es heute singt, schrieb Johann Abraham Peter Schulz (1747–1800) im Jahr 1790. Die App folgt der Melodie in einer Violinschule von 1890 und im „Volksliederbuch für gemischten Chor“ von 1915, geprüft mit einer dritten Notation. Du singst die erste Strophe und die dritte, „Seht ihr den Mond dort stehen?“: 84 Töne, etwa 67 Sekunden bei 88 Schlägen pro Minute, im Vierertakt und in Dur. Die Melodie bewegt sich fast nur in Schritten und reicht vom Grundton bis zur Sexte.

So geht's

  1. Warte auf die zwei Einzähl-Klicks. Das Klavier spielt die erste Phrase allein und spielt dann mit dir mit.
  2. Sing „Der Mond ist aufgegangen“: Die Melodie beginnt auf dem Grundton, steigt zur Quarte und kommt in Schritten zurück; „die goldnen Sternlein prangen“ springt bei „Stern-“ hinauf zum höchsten Ton, der Sexte.
  3. Sing „am Himmel hell und klar“ und halt „klar“ zwei Schläge; nach einer kurzen Pause beginnt „der Wald steht schwarz und schweiget“ mit derselben Melodie wie der Anfang.
  4. Schließ die Strophe mit „der weiße Nebel wunderbar“ auf dem Grundton und sing danach die dritte Strophe auf dieselbe Melodie.

Tipp vom Coach: Die Melodie geht fast nur in kleinen Schritten; die größten Sprünge sind Quarten – bei „auf-“ und bei „Sternlein“ und „Wiesen“, wo sie den höchsten Ton erreicht, die Sexte. Sing ruhig und gebunden und atme an den Zeilenenden.

Worauf du achten solltest

Die wiederholten Töne („goldnen“, „Himmel“, „weiße“) sacken gern ab – halt sie auf derselben Höhe. Die größten Sprünge sind Quarten: bei „auf-“ und bei „Sternlein“ und „Wiesen“ hinauf zum höchsten Ton, der Sexte; triff den hohen Ton, ohne lauter zu werden. Sing ruhig und gebunden, wie ein Abendlied, und atme nur an den Zeilenenden. Das letzte „wunderbar“ endet auf dem Grundton; lass den Ton nicht ausfransen. Hör auf, wenn du Spannung spürst.

Für wen

Stufe 1, für Anfänger und alle, die ein ruhiges Lied mit kleinem Tonumfang suchen – gut zum Ausklingen nach dem Training. Bereite dich mit „5-Ton-Leiter“ und „Legato-Linie auf einem Atem“ vor. Kein Programm enthält es. Das Tagestraining schlägt es öfter vor, wenn du den Stil Klassik & Chor gewählt hast.

In der App üben

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